Liebe Landsleute!
Ich möchte Sie auf meiner Netzseite nicht mit langen Programmaussagen begrüßen, sondern ein paar Einblicke in meinen persönlichen Lebensweg und politischen Werdegang geben.
Wie wird man in einer Gesellschaft national, in der alles, was recht(s) ist, sozial geächtet, medial verleumdet und politisch sogar kriminalisiert wird? Es ist immer eine Mischung aus Familiengeschichte und Lebenserfahrung, intellektueller Neugierde und Krisenbewußtsein sowie tiefem Verbundenheitsgefühl gegenüber Volk und Land!
1974 im Rheinland geboren, wurde ich früh mit der deutschen Wirklichkeit und ihren politischen Hintergründen konfrontiert. Von 1983 bis 1988 lebte ich in Ost-Berlin, weil mein Vater an der „Ständigen Vertretung“ – also der Botschaft – der BRD in der DDR arbeitete. Da meine Eltern viele freundschaftliche Kontakte zu mitteldeutschen Landsleuten pflegten und mit ihnen in regem Gedankenaustausch standen, wurde mir schon als Kind die Unnatürlichkeit und Ungerechtigkeit der deutschen Teilung bewußt.
Im direkten Systemvergleich konnte ich die Vorzüge und Defizite beider Staaten sehen und mein kritisches Gesellschaftsbewußtsein schärfen. So weiß ich aus eigenem Erleben, daß die DDR nicht nur aus Meinungsunterdrückung und Mauermorden, Bonzen-Herrschaft und ökonomischer Mangelwirtschaft bestand. Vielmehr hatte sich im Lebensalltag der Menschen viel an deutscher Gemütskultur und traditionellem Gemeinsinn erhalten. Die DDR war in manchem viel deutscher als die herunterliberalisierte Bundesrepublik – man denke nur an den preußischen Schneid der Nationalen Volksarmee oder die restriktive Ausländerpolitik, in der die Fremden während ihres befristeten Arbeitsaufenthaltes von den Einheimischen separiert wurden.
Das genaue Gegenbild dazu war das multikulturelle und multikriminelle West-Berlin, wo ich – wie alle anderen Kinder der Botschaftsangehörigen – zur Schule ging und einen regelrechten Überfremdungsekel bekam. Der Ausländeranteil von schon damals über 30 Prozent in meiner Gymnasialklasse ließ mich eine weitere Wendung nach rechts machen.
Mein Geschichtsbewußtsein wurde auch durch die Familie geprägt, deren väterlicher Stamm aus heimatvertriebenen Ostpreußen besteht. So bekam ich schon als Kind eine Ahnung davon, daß Deutschland viel mehr ist als die materialistische Rheinbund-Republik, die die Bundesrepublik vor der ersehnten Wiedervereinigung war.
Nach den Berlin-Jahren ins Rheinland zurückgekehrt, trat ich15-jährig einem wertkonservativen Stadtverband der Jungen Union (JU) und CDU bei, weil ich irrtümlich glaubte, mit dieser Partei eine nationalkonservative Wende in Deutschland herbeiführen zu können. Kurz vor dem Abitur trat ich aus JU und CDU aus, als mir klar wurde, daß die Politik Helmut Kohls auf direktem Wege zur staatlichen Selbstaufgabe Deutschlands und zur ethnischen Auflösung des deutschen Volkes führt. Nach einem einjährigen Zwischenspiel beim rechtsgerichteten Bund Freier Bürger ließ ich während meines Studiums der Mittleren und Neueren Geschichte sowie Politikwissenschaft die Parteipolitik erst einmal ruhen.
Direkt nach der Studienaufnahme an der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde ich 1994 Mitglied einer akademischen Burschenschaft, mit deren Dreiklang „Ehre – Freiheit – Vaterland“ ich mich sofort identifizieren konnte. Von 1995 bis 1997 war ich hessischer Landesvorsitzender der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) und begann mit der publizistischen Arbeit für die NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“. 1998 trat ich dann der NPD als der einzig wirklichen Oppositionspartei in diesem Land bei. Bald wurde ich Landesschulungsleiter der hessischen NPD und stellvertretender Landesvorsitzender. Von 2002 bis April 2009 gehörte ich dem Parteivorstand an.
Nach dem Studium arbeitete ich ein Jahr als Redakteur einer nationalen Geschichtspublikation in Süddeutschland. Im September 2001 zog ich ins sächsische Riesa, um als hauptamtlicher Redakteur das Profil der „Deutschen Stimme“ weiter zu schärfen. Im Kulturteil der Zeitung bemühte ich mich darum, das Ideengut konservativer Revolutionäre für den modernen Nationalismus fruchtbar zu machen. Das Thema meiner 1999 abgegebenen Magisterarbeit lautete bereits: „Antikapitalismus in der ‚Konservativen Revolution’ in Deutschland von 1918 bis 1932“.
Als der NPD im September 2004 mit sensationellen 9,2 Prozent der Einzug in den Sächsischen Landtag gelang, wurde ich Abgeordneter in Dresden. Seitdem war ich Mitglied im Ausschuß für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie im Ausschuß für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien. Außerdem gehörte ich dem Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung und dem Untersuchungsausschuß zum „Sachsen-Sumpf“ an. 2009 gelang der NPD in Sachsen zum ersten Mal in der Parteigeschichte der Wiedereinzug in ein Landesparlament. Als Abgeordneter gehöre ich dort weiterhin dem Ausschuß für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien an.
Bei der Kreistagswahl im Juni 2008 trat ich als NPD-Landratskandidat im neuen Landkreis Meißen an und lag mit einem Ergebnis von 7,0 Prozent nur ganz knapp hinter dem Kandidaten der SPD. Seit der letzten Kommunalwahl bin ich auch Stadtrat in Riesa. Als neuer stellvertretender Chefredakteur der NPD-Parteizeitung werde ich mich wieder verstärkt publizistisch engagieren und die Felder der Globalisierungskritik von rechts, der sozialen Frage und der Parteistrategie beackern.
Wer mit offenen Augen den deutschen Niedergang sieht und seinen Kopf zum kritischen Denken nutzt, der kann nur rechts werden! Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne, Geburtenmangel und Abwanderung, Euro-Wahnsinn und Zahlmeister-Rolle Europas, Verausländerung und Auslandseinsätze der Bundeswehr sind nicht alternativlos, sondern politisch gewollt. Schaffen wir die nationale und soziale Alternative!
Mit heimattreuen Grüßen
Jürgen Gansel, MdL
Antifa-Klamauk